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Philipp Rüger


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Wieder voll durchstarten

Durch Factoring im Nu liquide – der Aufschwung kann kommen "Vor etwa einem Jahr fing es an: Das Geschäft lief bis dato gut, ich kaufte und verkaufte, kein Tag, an dem kein neuer Auftrag in die Firma flatterte. Dann begann sich die Wirtschaftskrise langsam aber sicher auch in meinem Geschäft abzuzeichnen ...", erzählt Hans B., der seinen Großhandel für Spezial-Reinungsmittel 2002 aufbaute und durch Factoring beinahe in letzter Minute "nochmal die Finanzkurve kriegte", wie er es beschreibt.

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"Die Situation war total vertrackt. Die Kunden kauften und kauften ... Aber sie zahlten nicht, jedenfalls einige von ihnen. Alles Locken mit Skontoabzug bei Sofortzahlung usw. nutzte nichts – die Rechnungen blieben unbezahlt liegen. Auch über erste Mahnungen sahen die meisten scheinbar lässig hinweg, wohl wissend, dass ich weiter liefern würde – das Geschäft musste schließlich laufen. Und gute Kunden will kein Unternehmer vergraulen, auch wenn sie nicht immer so zahlen wie sie vielleicht sollten. Es kam wie es kommen musste: Meine Außenstände stiegen an – proportional zu meinen offenen Rechnungen und Schulden bei der Bank. Denn was sollte ich tun? Ich musste für Materialnachschub sorgen, wenn ich weiter auf dem Markt bestehen wollte. Ich musste meine Mitarbeiter bezahlen. Der Druck wuchs, meine Finanzlage wurde zunehmend unübersichtlicher. Da stieß ich im Internet zufällig auf den Begriff "Factoring". Ich las mich in die Materie ein, erfuhr, dass es sich dabei um eine Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmer wie mich handelte, bei der man seine Außenstände an eine so genannte Factoring-Firma verkaufte und dafür sofort Geld bekam. Natürlich nicht den ganzen Betrag, schließlich wollen die Firmen ja auch leben – aber so viel, dass es sich auf jeden Fall für mich lohnte, weil ich unmittelbar Geld für Investitionen zur Verfügung und obendrein noch einen Haufen Arbeit und Ärger mit Rechnungen und Mahnungen vom Hals hatte. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kam, oder vielmehr bekam (nämlich Geld), sah – und siegte. Nicht nur konnte ich meine alten Kunden weiter bedienen – ich gewann auch neue, darunter einen sehr kaufkräftigen, der seine Rechnungen immer "just in time" begleicht. Und auch, wenn die bundesweite Wirtschaftsflaute noch nicht abgeklungen ist ... Ich bin fürs Erste übern Berg und fühle einen deutlichen Aufschwung – dank Factoring.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Philipp Rüger