Wein – ein Fest für die Sinne
Das gewaltige Angebot an verschiedenen Weinsorten macht es oft schwierig, den "richtigen" zu finden. Es kommt dabei ebenso auf den persönlichen Geschmack an wie auf den Anlass. Wer gerne ein Gläschen Wein vor dem Fernseher trinkt, wird zu anderen Sorten greifen als jemand, der einen geeigneten Wein für eine Familienfeier oder ein Firmenjubiläum sucht. Probieren lautet das Zauberwort – doch auch das will gelernt sein. Oft genügt schon ein Schluck von einem [Weißwein] für die Aussage, dass dieser Wein irgendwie zu …, sei.

Dem ungeübten Weintrinker fehlen hierzu ganz einfach die Worte. Denn um einen Wein optimal zu verkosten, muss man die Augen, die Nase und die Zunge bemühen. Wer einen halbtrockenen [Riesling] beurteilen möchte, muss sowohl Farbe, Geruch und Geschmack des Weins prüfen. Sicherlich kann man den Wein auch genießen, ohne zuvor ein Seminar für die Weinansprache besucht zu haben. Doch ist es auch ganz interessant und zuweilen auch unterhaltsam, die Beschreibungen verschiedener Aromen aufmerksam zu lesen. Dass dabei so manchen Weinkennern die Phantasie durchgeht, beweisen Beschreibungen wie "nasses Hundefell" oder "Achselschweiß". Wer sich darunter nichts vorstellen kann, mag zur Sicherheit vorsichtig am Fell eines nassen Hundes schnuppern und diese Gerüche dann mit dem beschriebenen Wein in Verbindung bringen. Denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Mettler
