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Lange Roesner

Was passiert mit der Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung war bei der Einführung zur Absicherung der Bevölkerung gedacht, wenn man als gesetzlich Versicherter pflegebedürftig wird. Doch inzwischen sind die Kassen leer und angeblich die gesetzlichen Krankenkassen kaum noch in der Lage, den Ansturm der Pflegebedürftigen zu regulieren. Daher kommt es immer häufig vor, dass Familienmitglieder und Betroffene einen sehr hohen Eigenanteil bezahlen müssen. Die Kosten für Pflege sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Auch das Pflegeverbesserungsgesetz (Quelle: http://www.pflegeversicherung-testbericht.de/ ) konnte hier keine Abhilfe schaffen.

Folge ist Vorsorge

Die Folge für diese Kostenexplosion ist, dass ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung sich selbst um die Pflegeversicherung kümmern muss. Neben der Altersvorsorge, wie Riesterrente, müssen Arbeiter und Selbstständige nun auch für den eigenen Pflegefall vorsorgen und eine private Pflegeversicherung abschließen. Es gibt die Pflege-Bahr, welche vom Staat finanziell unterstützt wird.


Demografischer Wandel

Die Menschen in Deutschland werden immer Älter. Das bringt deutlich mehr Nachteile als Vorteile mit sich. Denn der Anteil der Arbeitnehmer sinkt zunehmend und die Anzahl der Rentner und Leistungsbezieher steigt überproportional an. Auch ist es keine Lösung, dass Menschen in Deutschland bis zum 67 Lebensjahr arbeiten müssen. Es muss letzten Endes ein neues Konzept für die Bezahlung der gesetzlichen Pflegeversicherung geschaffen werden.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Lange Roesner