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Erich Christoph-Borger

Trauer in Italien. Ferrari am Ende?

Selten war die Stimmung so gedrückt bei den Roten. Selten hat man so niedergeschlagene Gesichter gesehen. Dabei sollte man so ein Rennen eigentlich schnell abhaken, es vergessen machen, indem man aus den Fehlern lernt, und sich intensivst auf das kommende Rennen vorbereitet.
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FERRARI SIEHT SCHWARZ


Es bringt nix, zu trauern, oder wie man in italienischen Zeitungen liest, es sollen Köpfe rollen. Wer soll denn da der Schuldige sein?


Ist es der Fahrer, der die verkehrten Reifen wollte, der unbedingt gewinnen wollte und dann bei dem Schmuddelwetter den Boliden einfach pberpact hat? Alle Fahrer wollen siegen sonst würden sie nicht ihr Leben riskieren, auch die Mechaniker wollen ihr Team siegen sehen, gibt es doch bei Ferrari auch für den kleinen Mechaniker schon Prämien pro eingefahrenen Sieg. Da hat das ganze Team nicht richtig zusammengearbeitet.
Alle Mitarbeiter des Ferrarirennteams haben verloren, alle werden beim nächsten Rennen in Hockenheim zeigen, das sie wieder vorne im Konzert mitspielen. Es muss nicht bei jedem Rennen ein Doppelsieg her, alle Teams haben in diesem Jahr Fehler gemacht, warum nicht auch mal Ferrari. Und ob das "Superhirn" da helfen könnte? Italienische Zeitungen rufen schon nach ihm.
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Nur hat Ferrari bei seinem Weggang in der nächsten Saison sofort den Titel eingefahren. Ich denke es liegt nicht nur an einem Genie wie Ross Brawn, die Ferrari-Mannen sollten sich zusammenreißen und dann klappts auch wieder mit dem Sprung aufs Treppchen.
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