Transparenz für Mieter – der Energieausweis
Mieter müssen sich nun nicht mehr über ihre hohen Heizkostenabrechnungen wundern, denn ab sofort haben Mieter das Recht, den Energieausweis eines Hauses einsehen zu dürfen. Auf Anfrage muss der Vermieter als den Energiepass vorlegen, in dem der energetische Wert eines Hauses verzeichnet ist. Doch was sagt dieser aus? Je nach Energieausweis entweder den theoretischen Verbrauch oder Bedarf. Der verbrauchsorientierte Energieausweis zeigt an, wie es um den Verbrauch in der Vergangenheit stand. Diese Daten kann man jedoch nur als Richtwerte nehmen, da dieser Wert sich nicht an den Verbrauchsgewohnheiten der Bewohner orientiert. Wer viel unterwegs ist, verbraucht wesentlich weniger, als eine Familie mit Kindern. Genauso bei dem bedarfsorientierten Pass, der anhand der technischen Anlagen wie Heizanlage, Solaranlagen, Dämmungen und anderweitige energiesparende Sanierungen errechnet wird.
Wer elektrische Haushaltsgeräte benutzt, die sich als Energiefresser herausstellen, wird immer mehr verbrauchen als das was als Bedarf errechnet wurde. Mieter und Käufer können aber durch den Energieausweis erkennen, ob sie in solchen Wohnungen und Häuser unnötige Energiekosten zahlen werden. Für Vermieter und Verkäufer von schlecht sanierten Häuser und Wohnungen ist der Energieausweis daher eher negativ, denn die besseren Chancen auf den Wohnungsmarkt werden Vermieter haben, die mit guten energetischen Werten die Mieter von ihren energiesparenden Häusern und Wohnungen überzeugen können.
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Energieausweis + Solaranlagen + Sportreporter24
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Lisa Maier
