Tipps von Susi 1: Wie lege ich ein Make-up richtig auf?
Das wohl entscheidenste Kriterium hierbei ist die Auswahl der richtigen Nuance, denn ein Make-up soll nicht wie eine Maske aussehen, sondern wie eine zweite Haut. Leider ist es nur selten der Fall, dass ein Make-up der eigenen Hautfarbe entspricht. Aus diesem Grund muss man eines finden, dass möglichst nah an die eigene Hautfarbe herankommt und es dann dementsprechend mit einer anderen Nuance vermischen. Aber wie findet man heraus, welche die Richtige ist? Dafür gibt es einen ganz einfachen Trick! Ihr nehmt euch ein bisschen Make-up von den Testern in der Nuance, die eurer Hautfarbe ähnlich ist und verstreicht sie mit dem Finger auf eurem Unterkiefer. Danach geht ihr ans Tageslicht und schaut welche am besten passt. Diese wird dann, falls sie nicht 100 -prozentig mit der eigenen Hautfarbe übereinstimmt, jeweils mit einem Make-up eine Nuance heller oder dunkler vermischt.
Tipp: Falls ihr unsicher seid, wendet euch einfach an eine Kosmetikberaterin.
Das Auflegen: Gesagt getan – jetzt geht’s an´s Auflegen. Dazu verwendet ihr bei flüssigem Make-up einen Pinsel für das Einarbeiten (auf gar keinen Fall das Make-up mit den bloßen Händen oder einem Schwämmchen einarbeiten, das gibt unschöne Flecken). Vergesst hierbei nicht, es bis zum Haaransatz, bis an die Ohren und leicht unter den Unterkiefer zu verteilen- um unschöne Ränder zu vermeiden!
Tipp: Für eine schöne Kontur nehmt ihr ein Make-up, das eine Nuance dunkler ist und arbeitet es mit dem Pinsel entlang des Unterkieferknochens und am Kinn ein.
Gegen Augenringe: Leider verdeckt Make-up meist die dunklen Augenringe nicht. Aber keine Angst, denn auch hier gibt es ein Mittel. Es nennt sich „Concealer“ und ist die Wunderwaffe gegen Augenringe, für strahlende Augen und zum Abdecken von kleinen Unreinheiten schlechthin. Hier ist das Auswählen der Nuance um einiges leichter als beim Make-up. Nehmt einfach die Nuance, die heller als eure Hautfarbe ist. Achtet aber beim Kauf darauf, dass die Farbe nicht ins Rosa oder Rot geht.
Selbst das Auftragen ist leicht. Ihr tragt ihn vom unteren Wimpernkranz an über eure Augenringe auf. Nun reibt ihr es leicht mit dem Finger ein und fertig ist es. Passt dabei aber auf, dass ihr nicht zu viel auftragt, da sich überflüssiger Concealer sonst unschön in den Rillen der zarten Augenpartie absetzt.
Das Puder: Jetzt kommt das Puder – um letzte Makel zu verdecken und für den langen Halt des Make-ups zu sorgen. Bei losem Puder arbeitet ihr es mit einer Quaste oder bei Kompakt-Puder mit einem Pinsel ein (nicht mit dem bei Kompakt-Pudern meist beigefügten Schwämmchen, da dadurch zu viel Puder aufgetragen wird). Geht dabei genau wie beim Make-up vor.
Tipp: Wenn ihr das Puder am Pinsel habt dann klopft ihn leicht um überschüssiges Puder beim Auftragen zu vermeiden.
Make-up-Konsistenz: Egal ob flüssig, Mouse oder Spray, ihr müsst herausfinden mit was ihr am Besten umgehen könnt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei spielt die Konsistenz keine Rolle. Ich rate jedem zu einem flüssigen Make-up, da es leichter einzuarbeiten ist und perfekt abdeckt, man keine Flecken oder Streifen hat (bei richtigem Auftragen) und es gut dosierbar und zu mischen ist.
Wenn euch ein Thema besonders interessiert, worüber ihr gern lesen möchtet oder zu dem ihr spezielle Fragen habt, sendet einfach eine Mail an susi@xeno06.de!
Verantwortlich für diesen Beitrag: Frank Urbansky

