Staffelei, Pinsel, Farbe und Keilrahmen
In der Nachbarschaft wohnt eine Künstlerin, deren Bilder ich immer bewundere. Aber es sind nicht alleine die Bilder, mich fasziniert eher der Ideenreichtum, die Ideen der Künstlerin, die als Ergebnis auf dem Bild zu sehen sind. Hatte mir überlegt, es auch mal zu tun, auch mal den Pinsel zu "schwingen".
Ich dachte mir, so schwer kann das garnicht sein, andere namhafte Zeitgenossen verdienen ne Menge Geld mit Bildern, die ich mir, ehrlich gesagt,auch zutrauen würde.
MIT DEM PINSEL AUF KRIEGSFUSS
Nun, weit gefehlt. Bevor der erste Pinselstrich auf der Leinwand war, hatte ich einige Hürden zu überspringen. Ich dachte, ein Pinsel, bissel Farbe und ein Blatt Papier reicht aus. Weit gefehlt. Im Laden für Künstlerbedarf wurde ich eines Besseren belehrt. Nach langem Hin und Her hatte ich mich auf Tipps der Verkäuferin eingelassen, mit Aquarellmalerei zu beginnen. Die Farben waren nicht das Problem. Pinsel in verschiedenen Stärken und Größen mussten ausgewählt werden. Fertige Keilrahmen oder wie man das nennt, wurden gekauft. Eine Staffelei wollte ich natürlich auch besitzen. Welche solls sein? Aus Holz, aus Metall? Fragen über Fragen. Nach 2 Stunden hatte ich alles im Kofferraum verstaut, zu Hause wurde ausgepackt und aufgebaut. Dann saß ich vor der weißen Lewinwand und nix fiel mir ein., Ich versuchte ein paar Pinselstriche, dann war die erste Malstunde beendet. Seitdem hab ich noch ein oder zweimal versucht, mich als Mini-Picasso zu bewähren. Mittlerweile liegen die Utensilien verpackt im Keller.

Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger


