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Erich Christoph-Borger

Skandal bei Zertifizierung der SeniorenSicherheitsBerater

Nach der Ausgrenzung zur offiziellen Zertifizierung zum SeniorenSicherheitsBerater mit einer fadenscheinigen Begründung, scheint sich ein möglicher Skandal zu offenbaren.
Sehr geehrte Frau Ministerin Bachmann, 9 von 10 Menschen finden Mobbing gar nicht so schlimm! Diese Auffassung könnte zumindest auch Ihr saarländisches Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie teilen. Während heute um 13:30 Uhr im Dillinger Rathaus die ausgebildeten Seniorensicherheitsberater (mit Ausnahme von einem) öffentlich zertifiziert wurden, blieb der eine ausgebildete Seniorensicherheitsberater , der Ausgegrenzte , zuhause und verfasst diesen Text. Ausgrenzung kann in unserer Gesellschaft eine strafbare Handlung darstellen zumindest dann, wenn gegen das Verfassungsrecht der Gleichheit verstoßen wird. Beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie könnten einige Menschen womöglich gleicher sein, als andere. Traurig? Nein, mögliche Realität!

Daher wurden heute Rechtsmittel eingelegt gegen die öffentliche Ausgrenzung einer Person (meiner Person) durch das von Ihnen geführte Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Soziale Ungerechtigkeit beinhaltet zwar immer noch das Wort "sozial" , es meint aber im Kontext etwas ganz anderes. ;-)

#StopptGewalt
#StopptMobbing
#StopptHomophobie



Meine offizielle schriftliche Stellungnahme hierzu:
Sehr geehrte Frau Ministerin Bachmann,
Sehr geehrter Herr Polizeipräsident Rupp,
Sehr geehrter Herr Kreutz,
Sehr geehrte Frau Pezold,
Sehr geehrte Seniorensicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 24.04.2018 und die damit verbundene hoch-offizielle Ausgrenzung zur Zertifizierung als Seniorensicherheitsberater. Wie riesig der Bedarf an ehrenamtlichen Helfern ist, haben Frau Ministerin Bachmann und Herr Polizeipräsident Rupp sehr deutlich zu Beginn der Ausbildung heraus gestellt und auch die Presse berichtet immer wieder über den enormen Bedarf an ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern. Ich bin sehr froh, dass Sie vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, diese Problematik offensichtlich zumindest im Ausnahmefall nicht betrifft und das Sie, wie in der vorgenannten E-Mail beschrieben, "keinen zusätzlichen Bedarf" an dem Einen ehrenamtlichen Helfer haben. Bekanntlich finden 9 von 10 Menschen „Mobbing“ auch gar nicht so schlimm. :-) Ob die wahren Beweggründe für meine Ausgrenzung letztlich wirklich doch in meiner Sexualität, meinem gesundheitlichen Zustand, meiner Schwerbehinderung o. ä. begründet liegen könnten, ist leider schwer abzuschätzen. Aufgrund der rechtlich äusserst bedenklichen Umstände distanziere ich mich hiermit öffentlich zu der vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie geförderten Initiative „Seniorensicherheitsberater“. Daher bitte ich Sie höflichst, meine Kontaktdaten unverzüglich zu löschen und meine E-Mail Adresse umgehend aus dem Verteiler zu entfernen.
Dennoch möchte ich mich recht herzlich für die qualitativ hochwertige Ausbildung beim Landeskriminalamt in Saarbrücken bedanken. Das Leitbild eines Seniorensicherheitsberaters steht und fällt nicht mit seiner offiziellen Ernennung und den daraus resultierenden Vorzügen sondern mit seiner qualifizierten Ausbildung und der gelebten Hilfsbereitschaft sowie dem gelebten ehrenamtlichen Engagement. Daher werde ich auch weiterhin ehrenamtlich in meiner Freizeit nach bestem Wissen und Gewissen wertschätzend den Menschen begegnen, diese unterstützen und ehrenamtlich beraten. Morgen, am 25.04.2018, werden also alle anderen ausgebildeten Seniorensicherheitsberaterinnen und Seniorensicherheitsberater aus meiner Ausbildungsgruppe ("die Normalen“) , im Dillinger Rathaus zertifiziert. Ich bitte meine Abwesenheit "als reiner Besucher der Veranstaltung" aus vorgenannten Gründen zu entschuldigen.
Für das ehrenamtliche Engagement (der bald Zertifizierten), wünsche ich jedem und jeder Einzelnen viel Erfolg und bestes Gelingen. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie dieses wichtige Ehrenamt mit Leben erfüllen können und zwar geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Menschlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Timo Lambert



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger