Simmel, Konsalik und mehr Lesestoff
Wer kennt sie nicht, die Büchersammler.
Auf jedem Flohmarkt sind sie zu finden, in jedem Antiquariat sind sie gern gesehene Kunden, in llen Tageszeitungen schnüffeln sie rum, suchen nach dem bestimmten Buch, einem bestimmten Schriftsteller, einem noch fehlenden Buch aus einer Serie.
Anfangs, denke ich, sucht man, weil man etwas Bestimmtes sucht, weil man wissenshungrig ist, weil man das als Informationsmöglichkeit sieht, weil man mitreden will, dann sagt einem der Schriftsteller zu. Man sammelt einige Regale davon, bis man Vergleichsmöglichkeiten findet.
Andere Schriftsteller schreiben auch gute Bücher. Die Sache beginnt interessant zu werden, man kommt irgendwann nicht mehr dazu, Alles zu lesen, da die Sammelleidenschaft viel Zeit in Anspruch nimmt. Antiquariate und Flohmärkte sind dann der Aufenthalt des Sammlers, nicht mehr der Fernsehsessel, wo man gemütlich sitzt und seinen Wissensdurst stillt.
Raritäten werden gesucht, man will besitzen was Andere nicht haben, seltene Bücher werden zu horrenden Preisen gehandelt. Und nicht nur der Geldbeutel zwingt zum Abbremsen dieser Sammelleidenschaft, denn wo soll man diee vielen Schätze noch alle aufbewahren? Wo baut man neue Bücherregale auf.................
Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger




