Blickwinkel - Portal
Daniel Franke

Sichere Sparangebote bringen immer weniger Zinsen

Seit rund einem Jahr sinken die Zinsen sicherer Spareinlagen unaufhörlich. Konnte man bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer vor einem Jahr noch 4,53 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld erzielen (siehe dazu die Statistiken zur Zinsentwicklung bei Tagesgeld des Fachportals tagesgeldvergleich.net), so sind es ein Jahr später kaum mehr 1,80 Prozent pro Jahr.

Noch trauriger schaut es für die Anleger aus, die sich für die Tagesanleihe des Bundes entschieden haben. Am 1. Juli 2008 gestartet und am 2. Juli 2008 erstmals mit 3,62 Prozent Rendite notiert, bringt sie heute nur knapp 0,20 Prozent Rendite – pro Jahr!

Dementsprechend ist auch die damals so aggressiv geschürte Werbung der Bundesfinanzagentur im Fernsehen und in Fachzeitschriften kaum mehr zu sehen.


Sammelte die Finanzagentur bis zum Ende des Jahres 2008 noch rund 3,4 Milliarden Euro von deutschen Sparern ein, so dürfte diese Summe in 2009 angesichts der mickrigen Zinsen nicht annähernd so hoch sein.

Fakt ist: wer derzeit ansehliche Renditen erzielen will, muss ein höheres Risiko eingehen und etwa auf Unternehmensanleihen, Aktien oder Fonds setzen.

Der Anstieg des Deutschen Aktienindex (DAX) um mehr als 40 Prozent seit Jahresbeginn zeigt, dass es auf den Ein- und Ausstiegszeitpunkt ankommt. Trotz der Rezession des vergangenen Jahres und den damit verbundenen Kursrückgängen bei Aktien und Fonds gibt es nach wie vor Werte, die sich auch in 2008 und 2009 glänzend behauptet haben.

Wer sich die Auswahl geeigneter Werte nicht selbst zutraut, kann auf gemanagte Lösungen greifen, wie sie etwa das Quirin Bank Private Banking für eine Flatrate von 75 Euro pro Monat und einem Anlagevolumen ab 50.000 Euro anbietet.



Join My Community at MyBloglog!

Verantwortlich für diesen Beitrag: Daniel Franke