Schwere Jungs. Es krieselt in der Szene
Wenn am Samstag, den 20. Dezember in Zürich die Fäuste fliegen, machen sich auch wieder im Vorfeld Gerüchte breit. Da wird diskutiert und überlegt, gefachsimpelt micht nur am Biertisch, sondern auch an den grünen Tischen der Boxverbände.
IM SCHWERGEWICHT RUMORT ES GEWALTIG
Man fragt sich, wo die großen Kämpfe bleiben wie einst Tyson gegen Holyfield, wie George Foreman und Riddick Bowe. Das waren noch Zuschauermagneten, da wurde den Fans viel gebotten, da waren sich die Gegner auch noch irgendwie ebenbürtig. Heute klafft das Alles etwas auseinander. Da wundert es keinen, das auch die Cruisergewichtler mal ins Schwergewicht drängen, auch mal Kasse machen wollen. Sicher ist das interessant, aber zum Schwergewicht gehört auch noch Masse, da reicht Schneklligkeit und Schlagkraft alleine nicht aus. Ausnahmen wie David Haye und vor längerer Zeit Roy Jones bestätigten auch hier die Regel. Man muss sich auch körperlich ebenbürtig sein, um auch große und für das Publikum interessante Kämpfe zu gestalten. Sicher konnte Chagaev den russischen Riesen besiegen, aber warten wir den Rückkampf ab, der zwangsläufig kommen wird, dann wird es interessanter. Valuev hat auch dazugelernt und sich verbessert. Und sollte David Haye mal anfangen in der Schwergewichtsszene aufzuräumen, dann zittern so manche der heute ganz Großen jetzt schon. Dieser Mann hat das Zeug und den Biss dazu, es zu schaffen.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger


