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Arno Werling

Schaden Inear Kopfhörer dem Ohr?

Jede kennt sie, viele Nutzen sie: Die In-Ear Kopfhörer. Spätestens mit dem Apple iPod sind sie in Mode geraten und aus dem Innenstadtbild nicht mehr wegzudenken.
Doch viele Nutzer fragen sich, ob die In-Ear Kopfhörer schädlicher sind, als die klassischen Hörer, welche auf den Ohren sanft aufliegen.

Im Unterschied zum altbekannten Ohrhörer werden die Inear Kopfhörer in die Ohrmuschel eingeführt, wo sie mit weniger Lautstärke den gleichen Schallpegeldruck aufbauen können, also für den Hörer genauso laut sind.

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Kopfhörer können an genau zwei Stellen theoretisch Schaden anrichten:

1. Am Trommelfell: Wenn der Schalldruck, also die Lautstärke zu hoch eingestellt ist, dann kann das Trommelfell geschädigt werden. Dies kann schon ab 130dB der Fall sein. Hier gibt es aber keinen Unterschied zwischen den Kopfhörern: Bei beiden Systemen ist die Lautstärke variabel einstellbar, daher sind hier keine Inear-Kopfhörer spezifischen Schäden im Vergleich ersichtlich. Angemert sei aber, dass ein schlechter Kopfhörer durchaus zu viel Bass oder Höhen ausgeben kann. Damit der leisere, schlecht verständliche Tonbereich trotzdem noch verstanden werden kann, stellen Nutzer den Gesamtton so laut ein, dass der übersteuerte Bass oder Höhenbereich dem Ohr schädlich sein kann.

2. Am Ohr: Die empflindliche Ohrhaut kann vom In-Ear Kopfhörer verletzt werden, wenn er unangenehm, also falsch sitzt. Oft ist ein zu großes Ohrteil der Grund. Dieses kann bei langem Tragen zu leichten Hautverletzungen und -reizungen führen. Daher liefern Hersteller hochwertiger Inear-Kopfhörer immer drei unterschiedlich große Ohrstöpsel für die Kopfhörer mit. Damit kann jede Ohrgröße den passenden Kopfhörer vertragen.



In-Ear Kopfhörer


Verantwortlich für diesen Beitrag: Arno Werling