Ruslan Chagaev siegt gegen Drumond
Carl Drumond hatte kine Chance, wenn auch ab und an etwas Kämpferisches aufblitzte. Er konnte zwar öfter schlagen als Chagaev, aber die gezielteren Treffer, die Trefferquote lag alleine bei Ruslan Chagaev. Der Usbeke konnte sich nicht beschweren. Er muss sich ja langsam an den Ring gewöhnen, zu groß war die Ringpause gewesen, da braucht man wieder das Gefühl für echte Kämpfe, denn Sparring und Training ist was ganz Anderes.
CARL DRUMOND UNTERLIEGT NACH PUNKTEN
Nach einigen Kopfstössen des Herausforderers Drumond, unbeabsichtigt oder nicht sei mal dahingestellt, war Ruslan Chagaev stark beeinträchtigt, die Wunde überm Auge war einfach durch den Cutman in den Ringpausen nicht zu schließen. Aber nachdem man sich vor Beginn der siebten Runde einigte, wurde der Kampf durch den Ringrichter abgebrochen, die Scorecards mussten gezogen werden, das heisst, der Boxer der bis dahin die beste Wertung hat, hat gewonnen, da laut Ringrichter keiner der Kopfstöße absichtlich war. Das sind die Regelungen bei der WBA, da hat man sich dran gehalten. Somit bleibt Ruslan nach diesem einstimmigen technischen Punktsieg Weltmeister der WBA, so wie auch Valuev. Damit sollte es Mitte des Jahres 2009 zum Kampf zwischen den beiden Schwergewichtlern, zum Revanchekampf zwischen Valuev und Chagaev, kommen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger


