Räuchermehl fürs Räuchern im Räucherofen
Bei Räuchermehl handelt es sich um zerkleinerte Hartholzspäne. Diese sind aus verschiedenen Hölzern und verbreiten einen wunderbaren Duft in Räucherofen und letztlich auch auf dem Räuchergut. Räuchermehl ist das Hilfsmittel, das für die schöne Färbung des Räucherguts (Fisch, Fleisch aber auch Gemüse etc.) sorgt. Um bei einem Räucherofen Räuchermehl zum Einsatz zu bringen, muss dieses in den dafür vorgesehenen extra Behälter gefüllt werden. Meist ist dieses Behältnis schon dabei. Es gibt aber auch den einen oder anderen Räucherofen, bei dem dieses Behältnis zum Einfüllen des Räuchermehls fehlt und zugekauft werden muss.
Beim Kauf sollte der Verbraucher darauf achten, dass das Räuchermehl aus zerkleinerten Holzspänen besteht, die nicht vorbehandelt sind. Auf die Verpackung sehen ist besser, als wenn man Räuchermehl hat, von dem eine sehr hohe gesundheitliche Belastung ausgehen kann. Denn der Rauch des Räuchermehls enthält unter Umständen dann Schadstoffe, die auch auf das Räuchergut übergehen könnten.
Für die Nutzung des räucherofen ist es allerdings egal, ob der Verbraucher nun Räuchermehl aus Buche, aus Eiche, aus Birke, aus Erle oder aus Wacholder besteht. Genutzt werden kann aber auch Nadelholz wie Kiefer und Fichte. Der Nutzer von einem Räucherofen sollte aber beachten, dass gerade bei Räuchermehl aus Nadelholz eine große Rußung entstehen kann.
Eine Beratung in einem Fachgeschäft sollte dem Kauf von Räucherofen bzw. räuchermehl auf jedem Fall vorangehen. Es kommt natürlich auch ganz auf den Geschmack des Verbrauchers drauf an. Hier und da gibt es zwar Preisunterschiede, weil nicht jede Holzart gleich teuer ist. Holzarten mit hoher Qualität liegen entsprechend hoch.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Nicola Lavacca
