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Christian Hinze

Pflegeheime im Sommer

Auf die Hitze der letzten Monate mussten nicht nur Wälder achten, sondern alle Menschen; und ganz besonders die hilfsbedürftigen und Bewohner von Pflegeheimen. Denn die Hitze kann älteren Menschen zusetzen, darum brauchen sie Pflege und Beobachtung, die sie vor den beinahe 40 Grad-Temperaturen schützen.

Es genügt nicht nur, dass sich das Fachpflegepersonal dieses Umstandes bewusst ist, sondern es muss jede Pflegekraft wissen, was sie im Notfall tun kann, um dem Patienten zu helfen. Ebenso ist es wichtig, dass das Pflegeheim Vorsichtsmaßnahme ergreift, damit es womöglich gar nicht erst zu Notfällen kommen kann.

Zu diesen Vorsorgemaßnahmen bei diesem Wetter gehören, dass die Daten vom deutschen Wettersystem eingeholt werden und man aufgrund der Prognose reagieren kann. Es kann beispielsweise sein, dass wenn man weiß, dass die Temperaturen an einem Donnerstag derselben Woche steigen, man den gemeinsamen Ausflug verschiebt. Somit setzt man sich und die Patienten keinem unnötigen Risiko aus.


Auch das Pflegepersonal, wenngleich jünger und vitaler, als die älteren Pflegeheim-Senioren, sollte vor überbordender Hitze beschützt werden.

Die ordentliche und gewissenhafte Pflege gehört zu den Aufgaben einer Pflegekraft im Altenheim und diese kann auch bei großer Hitze nur dann ausführen, wenn sich auch die Heimleitung um sie kümmert, indem es sie vor Überbelastung schützt.

Eine weitere Maßnahme besteht darin, in der Lage sein zu können, schnell - aber auch nicht zu drastisch - die Raumtemperatur senken zu können. Senkt man sie drastisch, könnte es zu einem Schock unter der Pflegebedürftigen kommen. Doch wenn man die Temperaturentwicklung im Sinn hat, kann man die Innentemperatur des Pflegeheims entsprechend darauf einstellen.

Ausreichend Getränke für Personal als auch für die Patienten müssen vorhanden sein und die Medikamente ordnungsgemäß gelagert sein. Wenn die Einrichtungen darauf achten, haben sie bereits viel getan, um der sommerlichen Hitze entgegenzutreten.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Christian Hinze