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Alexander Lanew

Passepartout

Ein Passe-partout ist eine flache Kartonumrandung, welche an ein Bild, Gemälde oder Grafik angepasst wird. Der Begriff kommt aus dem Französischen und heißt Einige Online- Shops bieten 4 Arten von Passepartouts an. Zu den billigsten gehören die Serien-Passepartouts welche meisten aus gereinigter Holtschliffzellulose hergestellt werden. Außerdem werden Individuelle Passepartouts, serienmäßige Mehrfachausschnitte und die individuellen Mehrfachausschnitte angeboten.

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Hochwertige Passe- partouts werden aus dickem Spezialkarton hergestellt, welches dann mit einem Spezialwerkzeug zugeschnitten werden. Diese Passe- partouts sollen zum Beispiel ein wertvolles Original schützen, dem Bild das gewisse Etwas geben und eine Tiefe die ein Bild ohne Passepartout nicht hat. Ein Passe- partout sollte säurefrei hergestellt werden, um die Bilder länger zu erhalten. Aber auch wenn ein Passepartout säurefrei ist, heißt dieses noch lange nicht, dass es alterungsbeständig ist. Nur wenn die Herstellung aus feinster Baumwollzellulose erfolgt und von Natur aus keine sauren Stoffe enthalten sind, erst dann können zum Beispiel Gemälder in Museen alterungsbeständig gemacht werden. Da Holz 50-70% Zellulose enthält, die Baumwolle aber 99% Zellulose und die Verkettung bei Baumwolle länger ist, löst sich das Produkt nur ganz langsam auf. Weshalb auch Banknoten oder wichtige Dokumente nur auf Baumwollpapieren gedruckt werden.
Auf Wunsch des Kunden können Passe- partouts auch mit einem Text oder einem Muster angefertigt werden.


Heutzutage gehört ein fertig zugeschnittenes Passepartout zur Grundausstattung eines jeden Fotofachgeschäfts. Diese gibt es dann auch in unzähligen Farben zu kaufen. Durch ein Passepartout wirkt ein Bild gleich viel wertvoller. Im 16.Jahrhundert waren Grafikmontierungen die Vorläufer des Passe- partout, geschützt wurden die Bilder auch damals von Glas, wie es heute auch noch üblich ist.
Bordüren und goldene Streifen waren dann im 17. Jahrhundert erst gefragt, heutzutage findet man noch kaum etwas aus dieser Zeit. Nach den Weltkriegen blieb kaum ein Passe- partout übrig und die Buchbinder von heute beherrschen nur noch selten die Kunst ,ein Passe- partout von Hand anzufertigen, da dieses sehr viel handwerkliches Geschick und historische Kenntnisse voraussetzt.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Alexander Lanew