Metallbau und Stahlbau in der heutigen Baubranche
Bauten aus Metall und Stahl bestimmen das Bild der Architektur von heute. Seien es moderne Büro- und Industriegebäude, Bahnhofshallen, Bahnsteigüberdachungen, aber auch Brücken und Türme oder auch die Fensterrahmen und Türen, Treppen, Laufstege und Geländer, die zunehmend aus Metall hergestellt werden. Daher ist auch der Job als Schweißer ein Beruf mit Zukunft und Perspektive. Für diesen Beruf ist eine mehrjährige Ausbildung mit anschließender Prüfung erforderlich. Voraussetzung für den Job als Schweißer ist eine Tätigkeit in einem Metall verarbeitenden Betrieb.
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Der Metallbau bezeichnet laut DIN 18360 die Verarbeitung von Metall, teilweise auch in Kombination mit anderen Materialien wie Glas oder Kunststoff. Typische Anwendungsbeispiele für den Metallbau sind Metallfassaden, Fensterrahmen, Türen und Tore aus Metall sowie Vordächer und Wintergärten. Im Gegensatz dazu bezeichnet der Stahlbau gemäß DIN 18336 einen Teil des Ingenieurbaus, bei dem Baustahl in Form von Blech, Rohr und Profilen zum Bau von Tragwerken verwendet wird. Die einzelnen Teile werden durch Nieten, Schrauben oder durch geeignete Schweißverfahren miteinander verbunden. An Stahlbaukonstruktionen werden meistens hohe Ansprüche an die Statik gestellt. Typische Konstruktionen des Stahlbaus sind der Eiffelturm, die Bahnsteighalle des Leipziger Hauptbahnhofs, die Elbbrücke "Blaues Wunder" in Dresden und der Funkturm in Berlin.
Im Stahlbau kommen in erster Linie zwei Schweißverfahren zur Anwendung, das autogene Schweißen und das Elektroschweißen mit Elektrode. Beim autogenen Schweißen wird der Stahl durch eine Schweißflamme, die aus einem Gemisch von Sauerstoff und Acetylen erzeugt wird, erwärmt. Beim Elektroschweißen dagegen erwärmt ein Lichtbogen, der im Sekundärstromkreis des Schweißtrafos zwischen Werkstück und Elektrode gebildet wird, den Stahl. Für beide Verfahren muss der Schweißer eine gesonderte Prüfung ablegen.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Michael Bassing
