Lasik und Lasek - Vor- und Nachteile der beiden Augenoperationen
Laserbehandlungen helfen vielen Menschen wieder ohne Brille sehen zu können.
Lasik Methode
Das Augen lasern durch die Lasik Operation (Laser-In-Situ-Keratomileusis) ist ein erfolgreiches Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, das weltweit durchgeführt wird.
Die Lasik Behandlung erfolgt in drei Schritten. Zuerst wird die Hornhautlamelle(Flap) bis zur gewünschten Tiefe mit einem Laser (oft eingesetzt der Femtosekunden Laser) exakt fokussiert. Anschließend arbeitet sich der Laser von einem Hornhautrand bis zum Gegenüberliegenden durch. Es entstehen dabei mikroskopisch kleine Bläschen. Durch diese kann die Hornhautlamelle leicht angehoben und zur Seite geklappt werden. Nun kommt der Eximer Laser zum Einsatz, er schleift die Hornhaut und korrigiert somit die Fehlsichtigkeit. Im Anschluss erfolgt die Repostion des Hornhautdeckels. Nach dem Rückklappen der Hornhautlammelle saugt diese sich wieder selbst fest und verschließt die Hornhaut. Ein durchsichtiger Schutzverband muss bis zum nächsten Tag getragen werden.
Nachteile der Lasik und Komplikationen:
Es können Hornhautnarben entstehen, eine Unter-oder Überkorrektur, Trockenheit des Auges, Hornhautinfektion, Nachtsehstörung, Blendungserscheinung, gestörte Zusammenarbeit beider Augen sowie im schlimmsten Fall Blutungen und Netzhautabtragung. Doch diese Wahrscheinlichkeit der Komplikationen liegen unter 3%.
Lasek Methode
Eine Alternative zur Lasik ist die Lasek Methode (Laser-Epithelial-Keratomileusis-Verfahren) Sie ist eine oft eingesetzte Methode zur Korrektur der Fehlsichtigkeit. Die Lasik kann selbst bei dünner Hornhaut angewandt werden, denn es wird nicht im Innern des Auges operiert wie bei der Lasik.
Bei der Oberflächenbehandlung wird mit einem Eximer Laser nur das Epithel abgetragen. Die moderne Weiterentwicklung der Lasik berechnet vorab exakt den Anteil der von der Hornhaut abgetragen werden muss. Mit einer speziellen Flüssigkeit wird das Epithel aufgeweicht und beiseite geschoben. Nun kommt der Eximer zum Einsatz. Je nach Sehschwäche trägt er den berechneten Anteil ab. Das Hornhautläppchen wird wieder zurückgeschoben und wirkt dabei wie ein körpereigener Verband.
Nachteile der Lasek und Komplikationen:
Vermehrte Blendempfindlichkeit die von Dauer bleiben kann, trockenes Auge, irregulärer Astigmatismus, Unter- oder Überkorrektur, selten Narben nach Hornhautinfektion, Hornhautausdünnung, Verletzung der Regenbogenhaut, vorübergehender Augeninnendruck und Augeninfektion.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Simone Becker
