Kopfläuse
Die Kopflaus wird medizinisch Pediculus humanus bezeichnet. Bei der Kopflaus handelt es sich um eine blutsaugende Läuseart. Sie ist weltweit verbreitet. Das etwa drei Millimeter lange Insekt hält sich im Kopfhaar des Menschen auf, bevorzugt im Ohrbereich und am Hinterkopf.
Ursachen: Hauptsächlich sind insbesondere Kinder vom Läusebefall betroffen. Die Infektionsquelle findet sich oft in Schulen, Kindertagesstätten, im Freundeskreis oder in Sportvereinen. Es handelt sich aber meist um eine harmlose, aber ansteckende Infektion. Das Vorurteil, dass bei Kopflausbefall mangelnde Hygiene die Ursache ist, ist keinesfalls wahr.
Die Ansteckung und Übertragung von Läusen erfolgt von Kopf zu Kopf. Ein Kopflausbefall führt zu Schuppen- und Bläschenbildung, Juckreiz und Rötungen.
Die Diagnose zu stellen, ob ein Kopflausbefall vorliegt ist sehr schwer. Denn die Kopflaus lässt sich nicht so einfach finden, weil sie sehr schnell und lichtscheu ist. Deshalb müssen einige Tricks angewendet werden um ein Läusebefall festzustellen. Zunächst das Haar wie gewohnt mit einem Shampoo waschen. Anschließend wird das Haar mit einer Pflegespülung großzügig eingeschäumt. Dadurch können sich die Läuse nicht mehr bewegen. Mit einem geeigneten Kamm, bevorzugt ein entsprechender Läusekamm, sehr sorgfältig Strähnen weise das Haar durchkämmen. Entweder direkt über einem hellen Tuch oder den Kamm am Tuch abstreichen. So lässt es sich relativ leicht erkennen, ob Läuse vorliegen. Diese Methode des Auskämmens wenden auch Menschen an, welche die Läuse ohne chemische Mittel bekämpfen möchten. Die Behandlung erfolgt hauptsächlich mit speziellen Shampoos gegen Kopfläuse. Diese Mittel sind in der Apotheke erhältlich. Die Anwendung wird dabei genau beschrieben. Die bekannten und bewährten Mittel sind sehr wirksam und befreien schnell von den unangenehmen Läusen.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Nick Sadetzky
