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Patrick Krönert

Kinderschuhe – Passen sie wirklich?

Jede Mutter und jeder Vater kennt das Problem, dass die lieben Kleinen immer schneller aus den Schuhen herauswachsen, als ihnen lieb ist. Kaum ist ein passendes Paar Kinderschuhe gefunden, eine Weile getragen und schon muss wieder ein neues paar Schuhe für die Kinder her.
Ob es nun die vor ein paar wenigen Monaten gekauften brandaktuellen Sneaker sind oder die Sandalen für den Sommer. Alle Kinderschuhe müssen regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden. Manchmal sieht man Kinder mit offenen Sandalen, bei denen die Zehen erheblich über den Rand stehen. Dies mag wohl für die Kinder noch angenehm zu tragen sein, jedoch können zu enge Kinder Schuhe, ja, auch eine zu enge Sandale im Wachstum erhebliche Schäden verursachen, von Fußfehlstellungen bis hin zu Wirbelsäulenproblemen. Ein passender Schuh ist daher, auch wenn manche Eltern meinen, das Schuhkaufen nähe kein Ende, absolute Pflicht, um das Kind in einer gesunden Entwicklung zu unterstützen.
In einem Schuhfachmarkt hilft man gerne weiter und mit modernen Messmethoden kann die optimale Größe für den Kinderschuh gefunden werden. Es liegt auch, anders als manch einer denkt, nicht immer nur an der Länge der Füße. Auch in der Breite sind schon bei Kindern erhebliche Unterschiede feststellbar. Eine gute Beratung sollte nicht fehlen, denn gerade kleine Kinder können selbst noch nicht beurteilen, was passt und was nicht.


Auch sollte man vermeiden sich zu sehr an den Größen zu orientieren, die aufgedruckt sind. Ein Sneaker in Größe 32 bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch alle anderen Schuhe, seien es Sandalen oder Kinderstiefel in derselben Größe passen. Bei etwas größeren Kindern sollte man diese natürlich auch befragen, ob beim Laufen irgendetwas weh tut oder drückt.

Etwas ausblenden muss man den optischen Aspekt, wobei hier erfahrungsgemäß Jungen schneller zufriedenzustellen sind als Mädchen. Ja, im Kinderschuhekauf stimmt dieses Vorurteil voll und ganz.
Aber glücklicherweise kommt unser Nachwuchs ja irgendwann in die Pubertät und spätestens ab dann haben die Eltern meistens ohnehin kein Mitspracherecht mehr, sondern nur noch Geldgeberfunktion.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Patrick Krönert