Kampfstiefel
Kampfstiefel werden von manchen Jugendlichen gerne getragen. Eigentlich sind es die Stiefel, die von Angehörigen der Bundeswehr getragen werden. Frühere Ausführungen wurden oft Knobelbecher genannt. Die waren sehr schwer und unbequem. Die neueren Ausführungen von Kampfstiefeln sind leichter und bequemer. Trotzdem bieten sie immer noch festen Halt, den die Soldaten im Gelände brauchen. Sie verfügen natürlich auch über rutsch feste Profilsohlen. Hinten am oberen Rand befindet sich eine Schlaufe, mit der es recht einfach ist, die Kampfstiefel anzuziehen. Bei den neueren Modellen von Kampfstiefeln lassen sich die Schnürsenkel in Höhe des Spanns aushängen, was das an- und ausziehen noch mal erleichtert. Die Zunge ist bis fast oben mit den Seiten vernäht, was das Pfützen springen ohne Folgen sein lässt. Man bekommt also keine nassen Füße. Früher hatten Kampfstiefel Stahlkappen an Ferse und Spitze, die wurden durch Plastikkappen ersetzt, damit die Zehen nicht mehr so leicht auskühlen. Das ist sehr praktisch, da die Stiefel ja auch im Winter benutzt werden.
Für wärmere Gegenden gibt es sogenannte Tropenkampfstiefel, die leichter sind und mit textilen Einsätzen das Tragen angenehmer macht. Die Sohlen der Kampfstiefel sind mittlerweile vernäht und abgedichtet, so dass die Schwachstellen, die früher an den geklebten Nähten bestanden, wegfallen. Die festen Sohlen laden sich nicht statisch auf. Man kann mit diesen Schuhen überall drauf treten, der Untergrund spielt keine Rolle. Die Sohlen sind auch resistent gegen Säuren und andere ätzende Flüssigkeiten. Kampfstiefel kann man mittlerweile im Internet bestellen. Die aus Rindleder gefertigten Kampfstiefel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Preislich liegen Kampfstiefel in einem üblichen Bereich für Herrenstiefel.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Christoph Grill
