Gesund wohnen – das Holzhaus
Man kennt Holzhäuser aus vielen europäischen Ländern, ob es nun die bekannten Schwedenhäuser sind oder die Blockbohlenhäuser in der Schweiz. Das Wohnen in einem Holzhaus ist ein ganz besonderes Wohnen und vor allem sehr gesund, denn durch den Baustoff Holz ist das Wohnraumklima sommers wie winters immer optimal. Daher sind Holzhäuser auch für Allergiker geeignet, die Probleme mit den Atemwegen haben. Zunächst mag man denken, dass Holzhäuser sehr viel Energie für die Heizung verbrauchen, aber dem ist nicht so, denn auch Holzhäuser sind als Energiesparhaus erhältlich, bzw. entsprechend umbaubar. Das Energiesparhaus ist kein Baukonzept sondern ein Überbegriff für Häuser, die bestimmte Auflagen erfüllen, die in der EnEV festgelegt wurden. Holzhäuser gibt es auch als Nullenergiehaus, Passivhaus, 3-Liter Haus oder Niedrigenergiehaus.
Beim Niedrigenergiehaus darf der Verbrauch höchstens bei 70 Kilowattstunden liegen. Das 3 Liter Haus verbraucht in einem Jahr auf einem Quadratmeter nur soviel Energie wie in drei Litern Öl enthalten ist. Das Passivhaus verbraucht bis zu 90% weniger Energie als normale Wohnhäuser und das Nullenergiehaus verbraucht noch viel weniger als das Passivhaus. Das Nullenergiehaus ist also das ideale Haus, doch leider in der Anschaffung sehr teuer, so dass nur wenige Häuslebauer sich dieses anschaffen können. Aber mit den anderen Häuserarten spart man auch schon kräftig Energie ein.
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Verantwortlich für diesen Beitrag: Lisa Maier
