Führungskräfteentwicklung benötigt den Dialog
Die Anforderungen des täglichen Arbeitslebens wachsen stetig und einigen Menschen fällt es zunehmend schwerer dem Tempo und dem Druck des Umfeldes dauerhaft und erfolgreich zu bewältigen. Es kommt zu Überforderungen, Verlustängsten und Blockaden. Je grösser diese Belastungen werden, umso schwieriger wird es, die einströmenden Anforderungen zu bewältigen. Es entsteht ein Teufelskreis aus dem es gilt, schnellstmöglich auszubrechen bzw. in dessen Fänge man gar nicht geraten sollte. Das ist man der Familie, den Bekannten, den Kollegen, den Mitarbeitern und nicht zuletzt sich selbst schuldig.
Insbesondere Vorgesetzte sind beispielsweise im Rahmen der eigenen Führungskräfteentwicklung verstärkt auf der Suche nach neuen Wegen zur Weiterentwicklung des eigenen Potenzials, des Selbstmanagements und der Stressbewältigung. Literatur zu den Themen Führungskräfteentwicklung, Führungskräftetraining und ähnliches findet man im Internet zu genüge. Aber ist es denn wirklich ein realistischer Ansatz, sich selber an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen zu wollen? Sicher, um sich einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten und Methoden zu verschaffen, ist eine Literaturrecherche sehr sinnvoll. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Führungskräfteentwicklung ist der Austausch und die Reflexion mit anderen Personen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit einem Coach im Rahmen eines Führungskräfte Coaching kann hier wichtige Impulse und Perspektiven bieten und hilft Blockaden abzubauen.
Seit den den 1990er-Jahren entwickelte sich Coaching in Deutschland zu einer professionellen und anerkannten Form der Personal- und Führungskräfteentwicklung. Mittlerweile sind Coachings in fast allen Lebensbereichen verbreitet. Ob Konfliktcoaching, Karrierecoaching, Life-Coaching oder Ernährungscoaching, die Themen sind facettenreich. Ein Führungskräfte Coaching bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten die genannten Veränderungsprozesse erfolgreich zu meistern und die eigenen Leistungspotenziale zu erkennen und zu steigern.
Der Coach unterstützt diesen Weg aktiv im Dialog mit den jeweiligen Klienten. Er behält den Überblick, erkennt Widerstände und unterstützt den Veränderungsprozess durch seine Mitarbeit. All das kann ein Selbststudium nicht erreichen. Im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, dass ein Scheitern zur weiteren Frustration führt und der Teufelskreis sich verstärkt. Führungskräfte sollten das Angebot vieler Coaches wahrnehmen und sich in einem unverbindlichen Erstgespräch über die Möglichkeiten informieren. Eventuell stößt dies das Tor zu einem ganz neuen Weg auf.
Autor: Marko Lasnia
Verantwortlich für diesen Beitrag: Andrea Delp
