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Petra Haas

Eine kulinarische Reise nach Griechenland

Götter und Halbgötter und Heroen und deren Mythen und Sagen machen es zum Land der Geschichte. Man muss es wirklich gesehen und erlebt haben. Es besteht, dem ersten Eindruck nach, aus viel Sonne, vielen Inseln mit herrlichen Stränden und dem blauem Meer. Den besonderen Reiz bieten nicht ausschließlich die großen und kleinen Städte, sondern die sehr häufig raue, eindrucksvolle Landschaft. Und vor allem soll man die beeindruckenden Plätze des Altertums angesehen haben. Denn das ist ebenso wichtig, wie die Gastlichkeit der Hellenen zu erfahren.

Die kleinen Städte und die Dörfer zeigen uns das tatsächliche Griechenland, nicht so sehr die Großstädte. Man wird dort immer sehr freundlich willkommen sein und man fühlt sich deshalb wohl. Das griechische Xenos bedeutet nicht nur der Fremde, es heißt in erster Linie der Gast. Es ist nicht nur, dass Griechenland viel zur Entwicklung der Kultur und dem jetzigen Wissen bei getragen hat, es heißt auch immer einen Fremden als den Gast willkommen. Man soll aber auch noch etwas anderes mit dieser Kultur und dieser Gastlichkeit Griechenlands verbinden: Das Essen.

Sie ist immer empfehlenswert, die tatsächlich gute Küche Griechenlands. Denn diese Küche ist bei weitem vielfältiger, als man im Angesicht des in Deutschland meist Offerierten ahnen kann. Es ist auch ein bekömmliches Essen, das die griechische Küche offeriert. Es wird reines Olivenöl verwendet, und dazu meist nur frische Kräuter und gesundes Gemüse. Die Hellenen exerzieren seit des Altertums in der Küche das, was heute die modernen Ernährungsexperten raten. Diese Küche ist in den Jahrhunderten von vielen Einflüssen geprägt worden und auch genauso vielfältig. Was heute der Tourist an Beeinflussung bringt, das waren früher die vielen asiatischen und europäischen Einflüsse. Mit Gyros-Pita oder Souvlaki-Pita findet der den Gast sogar die griechische Abart des Fastfood als schnellen Snack. Man entdeckt reiche Auswahl, denn der typische Grieche isst viel und auch sehr gerne auswärts . Denn dann hat er Zeit für die Freunde und wird nicht vom das Zubereiten des Essens abgelenkt. Und der Grieche speist, wie so häufig in südlichen Ländern, sehr spät. Am Abend wird oft nach 21 Uhr gegessen, aber auch mittags selten vor 14:00 Uhr. Ein Essen kann sich über Stunden erstrecken und es ist auch immer sehr gesellig.



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Ein kleines Kafenion, in dem man sich häufig trifft, offeriert meist nur ein Tagesgericht und viele kleine Speisen. Oder man trifft sich in einer Ouzeria, das ist die häufigste Art auswärts zu essen. Es wird getrunken, Retsina und Ouzo, und dabei viel redet miteinander, getanzt und viel gelacht, aber, was fast schone eine griechische Vorschrift ist, auch stets wieder etwas gegessen. Es sind vor allen Dingen die Mezedes, diese kleinen Köstlichkeiten, die überall auf den Tischen zusammen mit Tzatziki und griechischem Salat überall bereit gestellt sind, die gegessen werden. Sie bieten viele Varianten der Küche Griechenlands zum Ausprobieren an. Sie werden, vielleicht begleitet von Fleisch oder Fisch als Hauptgericht, als komplettes Essen zu sich genommen.

Gourmet Kochrezepte für gehobenere Ansprüche bieten die "besseren" Tavernas. Gemista, die gefüllten Gemüse, Moussaka, den Kartoffel-/ Auberginenauflauf, Pastizio, den Auflauf mit Nudeln, genauso wie viele andere Fisch- und Fleischgerichte, aus dem Backofen oder vom Grill, entdeckt man dort auf der umfangreichen Speisekarte. Wenn man in den Bergen auf einer Wanderung ist, kann man die vielen Schafherden nicht übersehen. Man kann deswegen in den vielen Dörfern die entsprechende Spezialität versuchen. Dort bekommen Sie sehr köstlich zubereitetes Lamm- und Hammelfleisch. An der griechischen Küste sollten Sie dann Fisch versuchen, frisch vom Grill, nur mit frischen Kräutern und Zitrone gewürzt, ist er einfach eine Köstlichkeit.

Es sind nicht nur die Spuren der Antike, die herrliche Sonne, die Griechenland so interessant machen, es ist auch die herzliche Gastlichkeit und außerdem ein echtes kulinarisches Vergnügen.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Petra Haas