Ein Zeitungsdruck muss schnell ablaufen
Bei einem Zeitungsdruck sind einige Dinge zu beachten. Es ist zum Beispiel wichtig, dass in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Exemplare gedruckt werden. Aus diesem Grund werden bei einem Zeitungsdruck keine gewöhnlichen Drucker verwendet. Hierbei verwendet man ein sogenanntes Rollenoffset System. Dieses Drucksystem funktioniert so, dass eine Papierbahn zuerst von einer Rolle abgewickelt, danach durch ein System von Walzen geführt, während es gleichzeitig bedruckt wird. Da die Druckform von Farbwalzen eingefärbt und danach auf eine Gummituchwalze übertragen wird, welche dann das fertige Druckbild immer wieder aufs Neue auf die Papierbahn druckt, spricht man hier auch von einem indirekten Druckvorgang. Diese Geschwindigkeit ist für den Zeitungsdruck von besonderer Bedeutung, da in der Regel das Zeitfenster zwischen Redaktionsschluss und Versand sehr klein gehalten werden muss, um die Leser stets mit den aktuellsten Nachrichten zu versorgen. In diesem kleinen Zeitfenster müssen also unzählige Exemplare gedruckt werden.
Zeitungsdruck- auf das Timing kommt es an
Doch die Schnelligkeit bei dem Zeitungsdruck dürfte eigentlich kein Problem darstellen. Schließlich schafft das Rollenoffset System 64 Seiten alleine in einem Durchgang, sodass man je nach Umfang innerhalb von einer Stunde 164000 Exemplare drucken kann. Auch das Papier sollte über besondere Eigenschaften verfügen, damit es in einer solchen Geschwindigkeit auch wirklich bedruckt werden kann. Jeder von uns kennt schließlich das unverwechselbare Zeitungspapier, welches jede Zeitung von jeglichen Zeitschriften und Magazinen absetzt. Nur mit einem solchen Papier kann die Farbe derartig schnell aufgenommen werden und auch die Zeit, die zum Trocknen benötigt wird, ist nicht sonderlich groß.
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