Ein Roboter als Rasenmäher
Der „englische“ Rasen hinterm Haus kann zu einer wahren Wonne der Begeisterung und Freude mutieren, wenn man ihn von einem besonderen Team pflegen lässt: Dem Roboter-Rasenmäher und einem interessierten und verspielten Vierbeiner, sprich Hund oder Katze. Freundlicherweise sollte man die Szenerie jedoch gut beobachten, damit es nicht zu unplanmäßigen Verletzungen kommt.
Die Vorteile des Rasenmähers in Form eines Roboters beschränken sich natürlich nicht auf diese Show. Robot-Rasenmäher sind extrem leise, selbständig und wartungsarm. Die Dockingstation kümmert sich um das Aufladen und die Erfüllung regelmäßiger Aufträge. Durch den kleinen verbleibenden Schnitt (Düngereffekt durch den Mulch) wird der Rasen samtig weich – ideal etwa fürs Kricket-Spiel oder für das intensive Toben des Nachwuchses.
Wer die Show noch etwas ausweiten möchte, lädt am Samstagnachmittag den Freundeskreis zum Barbecue ein und lässt raten, welches die optimale Fahrroute zum Rasenmähen ist. Die Lösung bietet der Roboter. (Er schaute sich bei seiner ersten Tour das mit einem Induktionsdraht eingegrenzte Gelände an und errechnet den idealen Fahrplan. Die Programmierung ist dann ganz einfach.) Nach Einstreichen der Gewinnquoten und Leerputzen des Grills kann der Roboter auch noch für eine spannende Mitternachtseinlage sorgen. Dazu wird das Gerät dezent mit einer kleinen Weihnachtslichterkette geschmückt. Sie sollte mit einer Batterie betrieben werden und den Mähroboter nicht bei der Arbeit stören. Ergebnis ist eine ansprechende Lichtshow.
In Erstaunen versetzen wird das Gerät den Freundeskreis und die Schar vor Neid erblasster Nachbarn nicht nur aufgrund seiner Leistungsdaten. Ein Rasenroboter der Spitzenklasse ist immerhin für Flächenleistungen von 5000 Quadratmetern geeignet. Für Überraschung sorgt auch die ausgeklügelte Alarm- und Sicherungsanlage. Der Roboter lässt sich noch schlechter entwenden als ein gut dressiertes Wildwestpferd.
Ein weiterer Clou ist die Autoprogrammierung. Schonend für Rasen, Roboter und Umwelt mäht der kleine Racker nur, wenn auch gemäht werden muss. Hier ist das Schaf mit Elektronengehirn ganz Computer. Das zeigt sich auch dann, wenn der Rechner nach einem Softwareupdate schreit.
Bei dieser Selbständigkeit und Zuverlässigkeit wird man es ihm nicht verübeln, dass er bei Regen automatisch die Arbeit einstellt und erst nach dem Guss wieder anfängt.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Axel Seifert
