Effektvolle Naturfotografie
Vielen Menschen erscheint Naturfotografie als eher langweilig. Und das sich dahinter eine wahre Kunst verbirgt mag manch einer auch nicht glauben.
Normalerweise assoziiert man mit Naturfotografie langweilige Diavorführungen oder auf Hochglanz polierte Panoramaaufnahmen in Reiseprospekten.
Wer selbst öfter in der Natur wandern geht wird allerdings feststellen, dass es gar nicht so einfach ist gute Naturaufnahmen selbst anzufertigen.
Mit der mittlerweile jederzeit verfügbaren Digitalkamera visiert man schnell mal ein schönes Motiv an und drückt ab. Nur leider kommen dann entweder ausdrucksarme Bilder heraus oder das Motiv ist aufgrund schlechter Belichtung oder Verwacklungen nur schlecht zu erkennen.
Überhaupt ist es problematisch Verwacklungen in den Fotos zu vermeiden.
Eben darin dies nicht tun zu müssen besteht die Kunst der Naturfotografie.
Im Gegensatz zu weit verbreiteten Meinung verzerrte Objekte und Elemente hätten auf guten Naturaufnahmen nichts zu suchen, sollte man sich eben jene Bewegungen zu Nutze machen. Die entstehende Bewegungsunschärfe macht der erfahrene Fotograf zu einem Stilmittel.
Abgerundete Konturen und farbliche Übergänge lassen das eingefangene Naturschauspiel umso eindringlicher erscheinen.
Voraussetzung hierfür ist natürlich wie bereits erwähnt die nötige Erfahrung. Es bedarf vor allem einiger Übung die benötigten Belichtungszeiten und die Blendenöffnung richtig abzuschätzen.
Wenn man erst einmal soweit ist die Natur kunst- und stilvoll in Szene setzen zu können werden sich auch die Zweifler umstimmen lassen.
Gut gemachte Naturfotografie vermag nämlich Stimmungen und Eindrücke festzuhalten welche man als Wanderer im Normalfall gar nicht bemerkt. Und das ist dann doch alles andere als langweilig.

Verantwortlich für diesen Beitrag: Rolf Macker
