Die Schneekugel auf dem Weg zum Werbemittel, bzw. Werbeartikel
Am Anfang der Erfindung der Schneekugel stand die Idee mit einer mit Wasser gefüllten Kugel aus Glas oder Kunststoff, in der sich kleine Grieskörner befinden, die durch das Schütteln aufwirbeln und wie Schnee langsam zu Boden sinken. Darüber hinaus enthalten Schneekugeln auch kleine Figuren oder ganze Miniatur-Landschaften, welche durch den „Schnee“ eingeschneit werden. Die Schneekugel lässt sich auch hervorragend als Werbemittel, bzw. Werbeartikel einsetzen. Unternehmen, die jede Menge Werbebudget in Schneekugeln stecken bringen zu diesem Zweck meist ihr Firmenlogo in die Schneekugel ein. Aber auch zum Bedrucken ist die Schneekugel geeignet. Beide Varianten dieser Werbemittel, bzw. Werbeartikel kommen heute zum Einsatz. Die modernen Techniken machen es dabei möglich, dass diese Werbemittel, bzw. Werbeartikel auch noch recht günstig sind in der Herstellung und häufig von Unternehmen daher auch als Streu- Werbemittel, bzw. Werbeartikel eingesetzt werden.
Bis es aber soweit war, dass die Schneekugel als werbemittel, bzw. werbeartikel zum Einsatz kommen konnte, war es ein langer Weg. Die mit Wasser gefüllte Glaskugel gab es zwar schon im 16. Jahrhundert, allerdings noch nicht zweckmäßig als Werbemittel, bzw. Werbeartikel.
Erst mit der „Wieder“-Erfindung der Schneekugel durch den Wiener Erwin Perzy, der die Schneekugel auch nur zufällig erfand, wurde die Schneekugel zum Massenprodukt und damit als Werbemittel, bzw. Werbeartikel möglich zu vermarkten.
Um massenweise Schneekugel herzustellen eröffnete ihr Erfinder im Jahr 1900 sogar eine eigenen Fabrik, die es bis heute noch gibt und von Erwin Perzys Enkel geführt wird. Erst aber in den 1950er Jahren fand die Schneekugel Interesse bei den Unternehmen, die auf der Suche nach immer neuen Werbemittel, bzw. Werbeartikel damals waren, weil mit dem Wirtschaftswunder auch die Boom-Zeit der Werbemittel, bzw. Werbeartikel anbrach.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Nicola Lavacca


