Der Stellenwert von Autos
Autos sind eine der Hauptursachen für die Umweltverschmutzung, Autos erheichtern die Brieftaschen vieler ohnehin schon viel zu belasteten Privathaushalte und es gibt in den sogenannten westlich zivilisierten Ländern keine Todesursache, die dermaßen ausgeprägt die Bevölkerung dezimiert wie der Autounfall. Die Gefahren einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen oder die Möglichkeit, dass ein Kind einem Sexualdelikt erliegt sind in unserer Gesellschaft dermaßen verschwindend gering, wenn man sie der Wahrscheinlichkeit entgegensetzt, aufgrund eines Autounfalls zu Tode zu kommen. Und dennoch scheint die Autoindustrie, neben dem Finanzgewerbe selbst, in der Zeit der Wirtschaftskrise, der wichtigste Stützpfeiler unseres Wirtschaftssystems zu sein, den es zu erhalten gilt.
Zu viele Arbeitsplätze (und damit auch Steuergelder) hängen davon ab, dass auch in der Zukunft weiterhin Autos verkauft werden und auch das Dienstleistungsgewerbe, wie die Anbieter der Autoversicherung oder die Kfz-Werkstätten hängen davon ab, dass der Individualverkehr weiterhin als eine der wichtigsten Freiheiten unserer Gesellschaft gilt, die zu erhalten notwendig ist. So ist es in Krisenzeiten auch wieder recht günstig geworden, ein eigenes Auto zu unterhalten. Autohändler locken mit schier unglaublichen Rabatten, die Bundesregierung denkt über Steuererlasse und Verschrottungsprämien für Altfahrzeuge nach und mit einem Kfz Versicherung Vergleich im Internet lässt sich sogar noch ein nicht unbeachtlicher Betrag für den Versicherungsschutz des Fahrzeuges sparen. And last but not least: Auch der Benzinpreis ist in den vergangenen Monaten wieder recht günstig geworden.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Mettler


