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Andreas Mettler

Das Vinyl Comeback . Auch beim Fussboden!

Die Musik CD wurden Anfangs der 1980er Jahre erfunden. In den 1990er Jahren löste sie zunehmend die alte Vinylschallplatte ab. Die digitale Revolution hatte begonnen. Jugendliche von heute haben kaum noch eine Audio-CD in ihrem Regal stehen. Musik-Streamingdienste haben praktisch das ganze Sortiment der populären Musik im Angebot, das jemals eingespielt wurde. Wenn die Musik permanent verfügbar ist, warum muss ich sie dann noch ins eigene Regal stellen. Für Sammler ist die Vinyl-Schallplatte allerdings wieder interessant geworden. Das große Cover macht einfach mehr her als die kleine Plastikbox der CD. Und auch den analogen Klang der großen Schallplatte finden viele audiophile Musikkenner fantastisch. Analog, das bedeutet digital in einer praktisch unendlichen Auflösung.

Es gibt aber noch ein anderes Vinyl-Comeback. Hierbei geht es um den Fußbodenbelag. Der moderne Vinylfußboden ist im Grunde genommen ein ähnliches Konzept wie der PVC-Fußboden aus Großvaters Zeiten. Aber doch moderner und wieder hipp. War der alte PVC-Boden oft eine einfarbige Notlösung, einen kostengünstigen Fußbodenbelag auszulegen, so lässt sich manch ein Vinyl-Fußboden heute kaum noch vom Laminatboden oder sogar vom Parkettboden unterscheiden.


Die Gestaltungsmöglichkeiten der Vinyl-Dekorschicht sind fast unendlich. Das kann ein Holzdekor im klassischen Landhausstil sein oder auch ein Beton-Design. Auch ein schwarz-weißes Schachbrett ist möglich. Für das Kinderzimmer bietet sich ein buntes Muster an. Sie können mit dem Vinyl-Fußboden jedem Raum einen ganz einzigartigen Look verpassen.

Der Vinylboden ist auch vergleichsweise einfach zu verlegen. Das spart die Kosten für den Handwerker. Es gibt die Klickvariante, die schwimmend auf den Boden verlegt wird oder auch die Option, den Vinylboden direkt am Boden zu verkleben. Auch auf einem bestehenden Untergrund kann der Vinyl-Fußbodenbelag meistens recht gut verlegt werden. Der Vinylboden ist meistens nicht dicker als 5 Millimeter.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Mettler