Das Depotkonto als Grundlage für Wertpapierinvestitionen
Steht Anlagekapital zur Verfügung, stellt sich die Frage wie und wo dieses investiert werden soll. Wird das Kapital kurzfristig nicht wieder zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, kann der Anleger z.B. in Wertpapiere investieren. Dies hat in den letzten 50 Jahren durchschnittliche mehr Rendite erbracht, als z.B. das Geld auf einem Sparkonto liegen zu lassen. Eine gute Alternative für „Nicht-Börsenprofis“ ist dabei z.B. die Anlage in Fonds. Investmentfonds werden von informierten und ausgebildeten Finanzprofis verwaltet und bieten dem Anleger die Möglichkeit in ganze Märkte oder Regionen zu investieren. Je nach Risikoneigung und eigener Affinität zu bestimmten Anlageklassen kann hier das Kapital in entsprechend selektierten Fonds angelegt werden. Wer sich besser an den Märkten auskennt und über entsprechendes Kapital verfügt, kann auch direkt z.B. in Einzelaktien oder Zertifikaten investieren.
Grundvoraussetzung für jede Art von Wertpapierinvestment ist jedoch das Depotkonto. Dieses benötigt man, um die gekauften und verkauften Wertpapiere zu verwalten und zudem dient es als Schnittstelle zu den Wertpapiertransaktionen. Wie schon bei den Wertpapieren selbst, gibt es auch bei den Depotkonten Unterschiede, die für den Anleger entscheidend sind. Hier muss auf die Konditionen und die Ausstattungsmerkmale (z.B. welche Wertpapiere können mit dem Depotkonto wo und zu welchem Preis gehandelt werden?) geachtet werden. Je nachdem, ob z.B. kurzfristig spekuliert werden soll oder eine langfristige Anlagestrategie verfolgt wird, gibt es gute und weniger gute Auswahlen. Einen Anfang für die Auswahl der besten Alternative können sog. Depotvergleiche sein, wie sie z.B. im Internet angeboten werden. Trotzdem müssen anschließend noch einmal im Detail die Konditionen und Leistungsumfänge genau geprüft werden.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Jörg Pankalla
