Box-Weltmeister, ein KO und Klassenwechsel. Der König plant seine Zukunft
"King" Arthur Abraham hat wieder zugeschlagen. Über 6000 Zuschauer in der Max-Schmelinghalle in der Hauptstadt sahen einen packenden Kampf. Sie kamen auf ihre Kosten. King Arthur dirigierte den Kampf. Aber erst in Runde 11 gelang ihm der endgültige KO-Schlag. Sein Gegner Khoren Gevor bewies Ausdauer, Kampfgeist und extrem gute Nehmerfähigkeiten. Er forderte die letzten Reserven von Abraham. Das hatte Arthur auch schon vor dem Kampf angedeutet: "Wer um die WM boxt, kann kein schlechter Boxer sein."
Sicher hätte der ehemalige "Schlumpf" auch durch Punktsieg gewonnen, nur sowas ist nicht nach Abrahams Geschmack, er bestraft gerne die Gegner die mit aller Gewalt seinen Titel wollwn. So auch Gevor, der nach dem KO ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Abraham kämpft sicherlich nicht nur um den Titel, nein er will der Beste werden. Und der heißt zur Zeit Jermain Taylor, Weltmeister beim WBC. Die Zukunftsweichen sind gestellt. Nach dem Sieg, den er schon vermeintlich sicher in der Tasche hat, wird er eventuell ins Supermittelgewcht wechseln. Je schwerer die Jungs umso höher die Gagen, das war schon immer so. Denn von da aus ist der Weg nicht weit ins Halbschwergewicht, dort winken Millionengagen.
Und laut Ulli Wegner hat der härteste Puncher in seiner Klasse das Rüstzeug dazu, sich in die Liste der ganz großen Faustkämpfer einzureihen.
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Warten wirs ab, Jermain Taylor schickt man nicht so schnell auf die Bretter wie Khoren Gevor.
................und ein weiterer deutscher Boxer folgt ihm: Felix Sturm wird wohl am 20. Oktober gegen Randy Griffin antreten. Es brodelt in der Szene...........
Verantwortlich für diesen Beitrag: Erich Christoph-Borger

