Basmati Reis kochen
Reis zubereiten, das ist eine Wissenschaft für sich. Für manche sicher auch eine Glaubensfrage. Um so wichtiger ist es, wenn man einen der edleren Reissorten zu bereiten möchte, diesen richtig zu behandeln. Zu den edleren Reissorten gehört auch der Basmati oder Duftreis aus Afghanistan vom Fuße des Himalaya Gebirges. Bei diesem Reis kommt es darauf an, dass die besondere Eigenschaft, das Aroma, dem er seinen Namen verdankt nicht zerstört wird.
An erster Stelle der besonders schonenden Zubereitungsmethoden steht sicher das Dampfgaren. Hierbei wird der Reis schonend mit Hilfe eines Dampfeinsatzes im Topf unter Dampf gegart. Diese Methode gilt als besonders schonend für die feinen Aromen des Reises. Auch moderne Reiskocher funktionieren nach diesem Prinzip.
Andere Köche schwören darauf, den Reis vor dem eigentlichen Kochen kurz anzudünsten oder anzubraten. Dazu wird etwas Öl in einem Topf erhitzt. Anschließend wird der Reis hinzu gegeben und kurz in heißem Fett erhitzt. Anschließend gibt man etwas Wasser hinzu. Am besten eben so viel wie der Reis aufzunehmen vermag. Mit dieser Wassermenge wird der Reis dann unter geringer Wärmezuvor so lange gegart, bis er das Wasser aufgenommen hat und gequollen ist. Nun ist der Reis fertig.
Die Hausfrauen hingegen schwören beim Reis kochen entweder auf die Absorptionsmethode oder Wasserreismethode.
Absorptionsmethode bedeutet, dass der Reis in relativ wenig Wasser, eben so viel, wie er benötigt, um ganz aufzuquellen benötigt, langsam gegart wird. Er wird sozusagen auf kleiner Flamme geköchelt, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat und gequollen ist. Danach ist er etwas bissfest aber noch voll aromatisch. Bei dieser Methode muss während des Garprozesses, der Reis ständig umgerührt werden, damit er nicht ansetzt.
Die verbreiteteste Methode, den Reis zu kochen, ist wohl die Wasserreis Methode, hierbei wird der Reis in reichlich sprudelnd, kochendes Wasser gegeben und rund 20 Minuten gekocht. Diese Methode eignet sich aber nur sehr bedingt für den edlen Basmati, werden doch hierbei alle Aromen, Mineralien und Vitamine zerstört.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Thomas Kagai
