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Andre Mayer

Aktien im Internet kaufen

Um mit Aktien handeln zu können, muss man zuerst ein Depot einrichten. Über den Broker, bei dem dieses Konto geführt wird, kann nun der Kunde an verschiedenen Börsen Aktien kaufen und verkaufen. Der Broker fungiert somit als eine Art Makler zwischen Depotinhaber und Börse. Er erhält dafür eine Vermittlungsgebühr, die sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Die meisten Banken und Sparkassen haben eine Depotführung im Angebot. Eröffnet man ein Depot bei seiner Hausbank, wird man meist sehr ausführlich beraten und bei allen Fragen hinsichtlich des Aktienhandels unterstützt. Der Nachteil ist jedoch, dass bei den meisten Geschäftsbanken die Gebühren für Depotführung und Orderaufgabe vergleichsweise hoch sind. Über das Internet kann man bei einem spezialisierten Online-Broker ein Aktiendepot einrichten.


Hier handelt der Kunde meist ohne Beratung, jedoch zu weitaus günstigeren Konditionen. Der Vorteil des Aktienhandels über das Internet ist auch die Flexibilität. Vom Computer aus kann man innerhalb der Handelszeiten an den Börsen jederzeit bequem und schnell ein Geschäft abschließen. Man braucht nur einen Internetanschluss, muss keine Termine einhalten und braucht nicht persönlich bei einer Bank vorzusprechen. Zusätzlich bieten Online-Broker diverse Kurs- und Unternehmensdaten an, mit deren Hilfe man sich meist kostenlos eingehend über diverse Aktiengesellschaften informieren kann.

Viele Hausbanken ermöglichen ihren Kunden den Kauf von Aktien über das Internet. Aber wer oft handelt und höhere Ordervolumina tätigt, der ist in der Regel bei einem Online-Broker besser aufgehoben. Die Orderaufgabe des Kunden erfolgt hier grundsätzlich per Internet oder Telefon. Eine individuelle Beratung wird nicht erteilt.

Online-Broker sind daher nur für gut informierte Privatanleger geeignet. Die Entscheidung für einen Online-Broker hängt vor allem vom persönlichen Handelsverhalten ab. Manche Discountbroker bieten spezielle Tarife für so genannte Heavy-Trader an. Diese Kunden, die besonders oft und viel handeln, erhalten ausgesprochen günstige Konditionen.

Ein zusätzliches Entscheidungskriterium ist der Handel an ausländischen Börsen. Wer gerne an ausländischen Börsen handelt, sollte sich die Ordergebühren und -möglichkeiten, die der jeweilige Broker anbietet, genau ansehen, den hier weichen die Bedingungen gemeinhin sehr stark ab. Neben den Kosten für die einzelnen Orderaufträge fallen unterschiedlich hohe Gebühren für das Depot an, auch wird das Guthaben unterschiedlich verzinst und für negative Salden werden abweichende Zinsen verlangt.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Andre Mayer